EFH am Neuhusbächli, Richterswil, 2007–2008
Der Baukörper ist als Betonskulptur geplant, die durch ihre Einschnitte und Auskragungen Orte mit ganz speziellen Qualitäten, Ausrichtungen und Aussichten schafft. Der Aussenraum ist in zwei Ebenen aufgeteilt. Der Hofbereich, angrenzend zum Eingang, kann durch eine Schiebetüre geschlossen werden und erfährt so eine grosse Privatheit.
Das Gebäude wird auf der Ebene des Zubringerweges erschlossen. Dem Haupteingang und der Garage dient das auskragende Wohngeschoss als Vordachbereich. Angrenzend an das grosszügige Entrée liegt ein Gäste- oder Hauswirtschaftszimmer, welches über eine Schiebetüre zum Entrée geöffnet werden kann. Des weitern befinden sich die Technik- und Abstellräume in diesem Geschoss.
Folgt man dem Treppenlauf in das Wohngeschoss, wird man von einer grosszügigen Verglasung empfangen, welche den Blick über den gedeckten Sitzplatz in die Landschaft lenkt. Der Treppenkörper unterteilt den Grundriss in einen Koch- und einen Wohnbereich. Wichtiger Aspekt des Entwurfes war die enge Verknüpfung von gedecktem Sitzplatz und dem Garten mit der Küche. Das Panoramafenster des Wohnzimmers mit Blick über den Zürichsee weist ein niedriges Brüstungsmöbel auf. Die tiefe Leibung lädt zum Sitzen und Träumen ein.
Das Obergeschoss birgt die privateren Räume und die dazugehörigen Badezimmerzonen. Das Obergeschoss liegt quer zum Wohngeschoss und verleiht diesem durch seine Auskragung einen gedeckten Sitzplatz gegen Westen zur Abendsonne hin. Die vier Zimmer im Schlafgeschoss sind als neutrale Räume geplant, von denen einer über ein eigenes Badezimmer sowie eine grosszügige Morgenterrasse mit Blick über den See verfügt.
















